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Workshops




Alexander-Technik & Yoga
Workshop mit Regina
Sa, 23. April, 15 – 18 Uhr und So, 24. April, 10 – 13 Uhr

Ein Workshop für alle, die Bewegungsabläufe, Haltungen und Atem in Achtsamkeit betrachten und verfeinern möchten.

Wir werden üben, in Yoga-Haltungen (Asanas) unsere Gewohnheitsmuster zu erkennen, anzunehmen und mit den feinen Prinzipien der Alexander-Technik sanft und nachhaltig in Veränderung zu führen – sofern sie ungünstig sind.
Die Veränderung beginnt im Denken als Innehalten und mentales Ausrichten
auf Richtungen und Qualitäten. Dabei unterstützen alexander-technisch geschulte Hände mit sanfter Klarheit. Wir werden erleben, welcher Genuss dabei entstehen kann, wenn der Körper den Ausrichtungen gelassen folgt, sich die Körperachsen wohlkoordinieren, der innere Raum weiter wird – und mehr Stabilität und Leichtigkeit entstehen.
(Mehr zur Alexander-Technik siehe unten.)

Offen für alle Levels - auch für AnfängerInnen

Preis (normal/ ermäßigt): 70 €/ 60 €

Kursort Ma Ri Am, Wörthstr. 5b (Hinterhaus), 31134 Hildesheim

Kontakt und Anmeldung bitte bis zum 15. April schriftlich und durch Bezahlung
Bankverbindung: Regina Poulheim – Triodos Nachhaltigkeitsbank
IBAN DE28500310001024652005 – BIC TRODDEF1

Was ist F.M. Alexander-Technik?

Bewegen, Handeln, Denken, Kommunizieren.
Alles, was wir im Leben tun, führen wir mit unseren Gewohnheiten aus. Welche davon sind günstig, welche ungünstig? Was sind Maßstäbe, um das zu entscheiden?
Können sich günstigere Gewohnheiten positiv auf Bewegungs-Abläufe und unsere Körper-Haltung auswirken?

F.M. Alexander (1869 – 1955) erfuhr dies an seinem eigenen Körper, als er entdecken musste, dass niemand, den er um Rat fragte, ihm dabei helfen konnte, seine zunehmende Heiserkeit loszuwerden – auch die vielen Ärzte nicht, die er wegen seines Leidens befragte. Diese Heiserkeit war im Begriff, Alexanders aufstrebende Karriere als Shakespeare-Rezitator und Schauspieler zu beenden. Alexander nahm die Verantwortung für den Umgang mit seinem Leiden und Leben in die eigenen Hände und begann, sich selbst sehr genau zu beobachten. Seine These war zunächst, dass er auf der Bühne etwas Ungünstiges tat, was er im Alltag nicht tat. Aufgrund seiner Beobachtungen musste er diese These dahingehend berichtigen, dass er auf der Bühne dieselben ungünstigen Verhaltensmuster zeigte wie im Alltag – nur sehr viel ausgeprägter. Hatte er zunächst angenommen, dass es sich um Gewohnheiten handelte, die sich auf seinen Stimm-Apparat bezogen (Kopf, Kehle, Brustkorb), stellte er immer mehr fest, dass sein ganzer Körper – buchstäblich vom Scheitel bis zur Sohle – ungünstige Haltungsmuster zeigte. Diese verstärkten sich, sobald er im Alltag zu sprechen ansetzte, und steigerten sich bis ins Unübersehbare, sobald er vor Publikum sprechen wollte.
Die Lösung für seine ungünstigen Haltungs- und Bewegungsmuster wähnte er in der einfachen Veränderung. Doch wer sich schon mal mit der „Macht der Gewohnheit“ beschäftigt hat, weiß, wie schwer genau das ist. Alexander meinte, etwas auf eine neue, günstigere Art zu tun, sah aber im Spiegel, dass er es wieder auf genau die alte Art tat. Alexanders Vorgehensweise wurde noch kleinschrittiger und feiner in seiner Beobachtung. Und so machte er die wesentliche Erfahrung, dass er Gewohnheiten nur an der Wurzel, d.h. im Denken verändern konnte. Da uns nicht alle Bewegungsmuster bewusst sind, ist die Basis der Alexander-Technik das Innehalten und Bewusstwerden der eigenen Muster. Erst dann wird Veränderung möglich: Ein gedankliches „Stoppen“ dessen, was ich als ungünstig erachte, und ein gedankliches „Ausrichten“ auf Richtungen und Qualitäten, die ich als günstig erachte.
Alexanders Entdeckung begann mit Stimmproblemen und endete nicht nur beim Umgang mit dem ganzen Körper sondern bei der Möglichkeit der Einflussnahme auf alle Bereiche unseres Lebens, in denen wir mit unseren Gewohnheiten agieren. Alexander beeinflusste mit seinen Gedanken einige namhafte Philosophen, Schriftsteller und Wissenschaftler.

Alexander-Technik ist die Kunst der Veränderung.

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